Das Team

Mag. Alexander Hödlmoser

 

Aufgewachsen in Ansfelden bei Linz habe ich einen Großteil meiner Freizeit in den umliegenden Wäldern und Wiesen verbracht. Später durfte ich auch etliche Jahre lang Erfahrung als Jungscharleiter machen. Angeregt durch mein Studium zum Deutschlehrer entwickelte sich auch mein akademisches Interesse für pädagogische Konzepte und Wissensvermittlung. Nach der Geburt meiner beiden Kinder in den Jahren 2005 und 2008 begann der Wunsch zu wachsen, der Natur wieder mehr Raum in unserem Leben zu geben.

2014 absolvierte ich den Lehrgang zum Wildnispädagogen der Wildnisschule Wildniswissen und bin seither neben meiner Forschungs- und Lehrtätigkeiten an der Universität Wien auch als Wildnispädagogischer Mentor, vor allem in Zusammenarbeit mit der Bezirkshauptmannschaft Gänserndorf, tätig.

 

Schwerpunkte:

  • Abenteuer- und wildnispädagogisches Mentoring
  • Outdoor- und Survivaltechniken
  • Arbeit mit männlichen Kindern und Jugendlichen
  • Role-Modeling

 

Gerade männliche Kinder und Jugendliche leiden nicht selten unter einem Mangel an positiven Identifikationsfiguren. Gerade der übermächtige mediale Einfluss zeichnet ein Bild von Männlichkeit, das oft im Widerspruch zu gesellschaftlichen Erwartungen und Anforderungen der Heranwachsenden steht. Therapeutische Interventionen in denen das Gespräch im Mittelpunkt steht stoßen bei ihnen schnell an Grenzen.

In meiner Arbeit versuche ich unter anderem, ein alternatives, positiveres Bild von "Stärke" und "Männlichkeit" zu vermitteln, in dem Verantwortung und Ruhe eine zentrale Rolle spielen. Als Setting bietet die Natur ein ideales Arbeitsumfeld: Sie erlaubt es einerseits, die eigenen körperlichen Grenzen erfahren und austesten zu dürfen, und bietet andererseits die Möglichkeit, intensive Erfahrungen in Entspannung, Ruhe und Beobachtung zu machen. 

Ritualisierte, vor allem aber auch nonverbale Elemente helfen, destruktive Verhaltensmuster zu durchbrechen und durch neue zu ersetzen.

Karin Hödlmoser, BA

 

Der Ursprung meiner Naturverbundenheit liegt in meiner Kindheit, in der ich sehr viel Zeit am Bauernhof meiner Großeltern, im Wald, zwischen Hühnern und Gemüsegarten verbringen durfte.

Während und nach meinem Studium der Bildungswissenschaft an der Universität Wien konnte ich viele Erfahrungen in der pädagogischen Arbeit machen. Unter anderem habe ich als gruppenleitende Pädagogin in einer privaten Kindergruppe in Wien - zunächst im Hort, später im Kindergarten - gearbeitet. Freizeitpädagogische Betreuung, sowie Englisch im Kindergarten in Strasshof und Gänserndorf-Süd sind ebenfalls Stationen meiner beruflichen Laufbahn.

Die Begeisterung meines Mannes an der Wildnispädagogik schwappte auf mich über und ich absolvierte den Lehrgang zur Wildnispädagogin der Wildnisschule Wildniswissen im April 2016.

Weil ich an meinen Kindern sehe, wie wertvoll die vielen gemeinsamen Stunden in der Natur für sie sind und weil mir die Arbeit mit Kindergruppen große Freude bereitet, möchte ich auch mit anderen Kindern meine Liebe zur Natur teilen.

 

Schwerpunkte:

  • Abenteuer- und wildnispädagogisches Mentoring
  • Landart - Kreativität in der Natur
  • Rituale und Feste
  • Spiele und Übungen: mit allen Sinnen in der Natur

 

Draußen zu sein in der Natur ohne die gewohnten materiellen Güter, die uns täglich umgeben, ermöglicht einen neuen Zugang zu uns selbst zu finden. In meiner Arbeit möchte ich vor allem Kindern und Jugendlichen zeigen, welch wunderbare Welt sich in der Wildnis verbirgt, wenn wir zur Ruhe kommen und all unsere Sinne einsetzen. Spielerisch sollen die Kinder lernen, ihre Wahrnehmungs- und Aufmerksamkeitsfähigkeiten zu stärken. Neben der Beschäftigung mit den Kreisläufen der Natur, sowie der Tier- und Pflanzenwelt in Form von Ritualen und Streifzügen durch die Wildnis, stellen auch kreative Beschäftigungen mit den Materialien, die in der Natur zu finden sind, eine Grundlage meiner Arbeit dar. Ein besonderes Anliegen ist es mir, auch Mädchen für die Wildnis zu begeistern, auch für sie ist es wertvoll, ihre Selbstwirksamkeit, sowie die eigenen Grenzen in und an der Natur zu erfahren, zu stärken und daran zu wachsen.

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